zum Directory-modus

Tutorial MenueQuantentheorie und SpektroskopieLerneinheit 2 von 6

Quantentheorie und Spektroskopie: Elektronen-Spektroskopie 1

Oszillatorstärke

Das Lambert-Beer'sche Gesetz (siehe Einleitung)

lg I I 0 = ε c d

gibt die Fähigkeit eines Moleküls an elektromagnetische Strahlung einer bestimmten Frequenz ν zu absorbieren. Der Extinktionskoeffizient ε wird experimentell bestimmt. Da sich Absorptionsbanden in der Regel über einen bestimmten Frequenzbereich erstrecken, wird der integrale Absorptionskoeffizient A angegeben. Dieser gibt praktisch die Summe aller Extinktionskoeffizienten an, die von der betrachteten Bande erfasst werden und misst die Gesamtintensität eines Übergangs:

A = ε ( ν ) d ν ,  ( Dimension = 1 Konzentration Länge Zeit )

Alternativ wird die dimensionslose Oszillatorstärke angegeben, welche definiert ist als:

f = 4 ε 0 c m e ln 10 Ν Α e 2 A wobei: ε 0 : Dielektrizitätskonstante des Vakuums c : Lichtgeschwindigkeit m e : Masse des Elektrons Ν Α : Avogadro'sche Konstante e : Elementarladung

Die theoretisch berechnete Oszillatorstärke ergibt sich aus dem Übergangsmatrixelement

I i f = Ψ f * ( μ x E ( t ) ) Ψ i d τ

multipliziert mit einem Faktor:

f = 8 π 2 m e ν 3 h e 2 | I i f | 2
Seite 3 von 4