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Theoretische Chemie: Einführung und historische Entwicklung

Meilensteine der Quantenmechanik

Abb.1
Historische Übersicht

Bis zur vollständigen Formulierung der quantenmechanischen Theorie gab es noch einige wichtige Meilensteine:

  • 1916 veröffentlichten Kossel und Lewis ihre Vorstellungen zur heteropolaren chemischen Bindung.
  • 1921 Stern, Gerlach - Nachweis des magnetischen Moments der Atome durch Ablenkung von Ag-Atom-Strahlen im Magnetfeld (Warum ist das so? Welche Elektronen-Konfiguration hat das Ag-Atom?).
  • 1923 De Broglie stellt die Hypothese vom Welle-Teilchen-Dualismus auf, wonach bewegte Teilchen (kleiner) Masse auch Wellen-Eigenschaften haben.
  • Seit 1925 trat die Entwicklung der Quantentheorie in ein neues Stadium.
  • 1924-1926 Heisenberg, Schrödinger und Born entwickeln die Quantenmechanik. Wesentliche Folgerung der Quantenmechanik ist die Heisenberg'sche Unbestimmtheitsrelation, die eine Folge davon ist, dass alle physikalischen Größen in der Quantentheorie durch Operatoren repräsentiert werden, für die das Ergebnis ihrer Anwendung von der Reihenfolge abhängt, und dass bestimmte Erwartungswerte nur mit Wahrscheinlichkeiten beschrieben werden.
  • 1925 Das Ausschließungsprinzip wird von Pauli begründet.
  • 1927 entwickelt Dirac die relativistische Quantenmechanik.Heitler und London entwickeln die Theorie der chemischen Bindung (Wasserstoff-Atom).
  • 1928 Hylleras publiziert die erste quantenmechanische Berechnung am He-Atom.
  • 1930 SCF-Formalismus von Hartree und Fock
  • 1933 James und Coolridge publizieren erste quantenmechanische Rechnungen am H 2 -Molekül.
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