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Tutorial MenuePharmakokinetikLerneinheit 3 von 4

Kompartiment-Modelle

Einkompartiment-Modell

Man spricht von einem Einkompartiment-Modell, wenn die Konzentration eines Arzneistoffs nach Applikation sofort im gesamten Kompartiment dieselbe ist.

Abb.1
Einkompartiment-Modell

Übertragen auf den Organismus bedeutet dies: Man injiziert eine bekannte Menge eines Arzneistoffes (Dosis) in die linke Armvene und wartet, bis das Blut einmal durch den Körper zirkuliert (1-3 Minuten). Dann entnimmt man der rechten Armvene eine Blutprobe und bestimmt den Blutspiegel. Dabei geschieht der Übertritt vom Blut in das Gewebe augenblicklich, d.h. dieser Vorgang ist nicht geschwindigkeitsbestimmend. Der Organismus verhält sich bezüglich der Verteilung des Arzneistoffes wie ein einziger Flüssigkeitsraum.

Es handelt sich hier um ein offenes System, da Eliminationsvorgänge möglich sind.

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Abb.2
Arzneimittelzugabe mit/ohne Elimination

Einkompartiment-Modell als hydrodynamisches Analogon

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