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Enzymkatalyse

Nicht-kompetitive Hemmung

Bei der nicht-kompetitiven Hemmung wird die enzymatische Wirkung nicht am aktiven Zentrum, sondern an einer anderen Stelle des Enzyms gehemmt. Dadurch kann die Bildung des Enzym-Substrat-Komplexes trotz Hemmung stattfinden, jedoch kann dieser gehemmte Komplex nicht zum Produkt umgesetzt werden.

Man erhält bei der kinetischen Betrachtung also noch folgenden zusätzlichen Schritt, wobei I für Inhibitor steht:

EI+ S EIS P

Die Abbildung zeigt die Auswirkungen der nicht-kompetitiven Hemmung auf die Reaktionsgeschwindigkeit. Durch nicht-kompetitive Hemmung wird sowohl die Anfangssteigung als auch die maximale Reaktionsgeschwindigkeit herabgesetzt.

Abb.1
Darstellung nach Michaelis-Menten
Abb.2
Reziproke Darstellung nach Lineweaver-Burk
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