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Tutorial MenueElektrochemieLerneinheit 3 von 9

EMK, Elektromotorische Kraft

Glaselektroden

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Abb.1
Aufbau einer Glaselektrode
Abb.2
Schematische Darstellung der Membran einer Glaselektrode

Glaselektroden bestehen aus einer gequollenen Glasmembran. (Fahren Sie zur Veranschaulichung mit dem Mauszeiger auf das Kästchen in (Abb. 2) .) Diese lässt nur Wasserstoff-Ionen durch und wirkt damit als Diaphragma. Im Innenteil der Glaselektrode befindet sich eine Lösung von bekannten und konstantem pH (Pufferlösung). Im einfachsten Fall taucht in diese Innenlösung ein Platindraht als Ableitungselektrode ein. In der Regel wird jedoch eine Kalomel-Elektrode oder Silberelektrode verwendet, je nachdem welche Elektrode als Bezugselektrode verwendet wird.

Glaselektroden werden zur pH-Messung verwendet. Dafür kombiniert man eine Glaselektrode, in einer Messkette mit einer Kalomel-Elektrode. Die EMK der beiden Kalomel-Elektroden haben unterschiedliche Vorzeichen und gehen in die Messung nicht ein. Die gemessene EMK ergibt sich also nur aus dem Potenzialsprung an der Glasmembran. Sie hängt von der unterschiedlichen Wasserstoffionenaktivität der inneren und äußeren Lösung ab.

E = E a + E i = R T F ln a (H + ) a a (H + ) i
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