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Tutorial MenueThermodynamikLerneinheit 5 von 8

Prinzip vom kleinsten Zwang

Prinzip vom kleinsten Zwang

Die Konzentrations-, Druck- und Temperaturabhängigkeit von Gleichgewichten wird qualitativ gemeinsam durch das Le Chatelier'sche Prinzip vom kleinsten Zwang (1888) beschrieben. Das Prinzip besagt, dass die Ausübung eines Zwanges (das heißt die Veränderung von Bedingungen) auf ein im Gleichgewicht befindliches System zur Neueinstellung des Gleichgewichtes unter vermindertem Zwang führt. Eine andere Formulierung ist die "Flucht vor dem Zwang". Besteht der Zwang zum Beispiel in der Erhöhung einer Konzentration, so reagiert das System hierauf mit dem Versuch die erhöhte Konzentration zu senken. Für quantitative Überlegungen zur Konzentrationsabhängigkeit von Gleichgewichten muss allerdings das Massenwirkungsgesetz verwendet werden.

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