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Tutorial MenueThermodynamikLerneinheit 6 von 8

Löslichkeitsprodukt

Rechenbeispiele

Kennt man das Löslichkeitsprodukt eines Salzes, so kann man zum Beispiel die Konzentration seiner gesättigten Lösung berechnen.

Derartige Berechnungen führen nur dann zu brauchbaren (das heißt mit Experimenten gut übereinstimmenden) Ergebnissen, wenn man die Lösungen schwerlöslicher Salze betrachtet, in denen die Ionenkonzentrationen niedrig sind. Für konzentriertere Lösungen muss man statt der Konzentrationen die Aktivitäten der beteiligten Ionen einsetzen, weil die Wirksamkeit der Ionen durch interionische Wechselwirkungen vermindert wird. Wenn man also die Konzentration eines Ions in der Form [A+] schreibt, muss man sich stets der Tatsache bewusst sein, dass die eckige Klammer nur dann "Konzentration von" bedeutet, wenn die Lösungen stark verdünnt sind, die Aktivitätskoeffizienten der Ionen also annähernd den Wert 1 besitzen.

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