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Tutorial MenueFlüssigkeitenLerneinheit 2 von 10

Phasenumwandlung

Schmelzen und Verdampfen

Schmelzen
Abb.1
Schmelzen
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Erwärmt man einen kristallinen Feststoff langsam, führt man Energie zu, die sich in einer verstärkten Schwingung der Gitterbausteine um ihre Ruhelage äußert (kinetische Energie der Teilchen). Verlassen die Gitterbausteine ihre Plätze, bricht die Ordnung des Kristalls zusammen: der Stoff schmilzt.
Verdampfen
Abb.2
Verdampfen
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Der Vorgang des Übertretens von Molekülen von der Flüssigkeitsoberfläche in die Gasphase wird als Verdampfen bezeichnet.
Es wird zwischen verschiedenen Formen des Verdampfens unterschieden. Die bekanntesten Formen sind die Verdunstung und das Sieden.

Molare Schmelz- und Verdampfungsenthalpie

Die Wärmemenge, die zugeführt werden muss, um 1 mol eines Stoffes zu schmelzen beziehungsweise zu verdampfen, wird als seine molare Schmelz- beziehungsweise Verdampfungsenthalpie bezeichnet. Die Summe von Schmelz- und Verdampfungsenthalpie ist gleich der Sublimationsenthalpie.

Für Wasser gilt:
Δ H Schmelz = 6,0   kJ/mol Δ H Verd . = 40,6   kJ/mol Δ H Subl . = 46,6   kJ/mol ¯

Aufheizkurve von Wasser zwischen -25°C und 125°C

Übungsaufgaben

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