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Van-der-Waals

Van-der-Waals-Gleichung

Die Van-der-Waals-Gleichung geht von der Zustandsgleichung für ideale Gase aus und berücksichtigt dann die Korrekturen für Binnendruck und Covolumen.

Van-der-Waals-Gleichung:

P + a n V V - n b 0 P V = n R T

Damit ergibt sich die Van-der-Waals-Gleichung zu

[ P + a n V 2 ] [ V - n b 0 ] = n R T

oder bezogen auf ein Mol:

[ P + a V M 2 ] ( V M - b 0 ) = R T

In der Praxis werden die stoffspezifischen Parameter a und b0 den makroskopischen Messwerten angepasst, da die molekularen Größen, wie etwa σ nicht ohne weiteres zugänglich sind. Das Zweiphasengebiet wird von der Van-der-Waals-Gleichung (Gleichung dritten Grades bez. V) nicht beschrieben. Die Verbesserung gegenüber der Zustandsgleichung für ideale Gase zeigt die Tabelle der Molvolumina von CO2 bei 320 K (oberhalb des kritischen Punktes):

Tab.1
P [atm] Vm [ dm3mol-1 ]
beobachtetVan-der-Waalsideal
1 26,200 26,200 26,300
10 2,520 2,530 2,630
100 0,540 0,550 0,660
1000 0,098 0,100 0,260
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