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Geschwindigkeitsverteilung

Gesetz von Gay-Lussac

Die Abhängigkeiten zwischen Volumen und Temperatur wurden 1787 von Jacques Charles beschrieben. Guillaume Amontons untersuchte 1703 die Beziehung zwischen Druck und Temperatur. Das Gesetz von Gay-Lussac (1802) fasst diese Resultate zusammen.

Gesetz von Gay-Lussac
Es besagt, dass der Quotient von Druck (p) und Temperatur (T) bei gegebenem Volumen konstant ist. V~T (bei p=konstant) oder p~T (bei V=konstant) beziehungsweise p/T=konstant

Durch Umstellen dieser Beziehung erhält man eine Geradengleichung, bei der die Konstante die Steigung repräsentiert und der Achsenabschnitt 0 ist: p=a·T+b

Die Geraden schneiden die Temperaturachse bei -273.15 °C (entsprechend 0 K). Der Druck ist bei dieser Temperatur unabhängig vom eingestellten Volumen gleich Null. Dies ist mit einer der idealisierten Annahmen des idealen Gasgesetzes konform. Allerdings treten an dieser Stelle so starke Abweichungen vom tatsächlichen Verhalten der Gase auf, dass sich die ideale Gasgleichung nicht mehr anwenden lässt.

Abb.1
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