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Tutorial MenueDie chemische BindungLerneinheit 4 von 20

LCAO-Methode für homonukleare zweiatomige Moleküle

Linearkombination von Atomorbitalen in der 2. Periode

Die auf das Beryllium folgenden homonuklearen zweiatomigen Moleküle lassen sich mit der Besetzung von MOs erklären, die aus jeweils gleichartigen AOs zustande kommen. Es ergeben sich allerdings zwei Typen von MO-Diagrammen, je nachdem ob die 2s-2p-Energiedifferenz bei den jeweiligen Elementen groß oder geringer ist. Wenn der Abstand 2s-2p groß ist (O und F), kombinieren jeweils nur s und p-Orbitale untereinander. Bei geringerer Differenz (B, C, N) sind an der Bildung des σp-MO auch die 2s-Orbitale beteiligt. Dies führt zu einer energetischen Verschiebung in der Weise, dass σ2s und σ*2s stabiler werden (eine geringere Energie erhalten) und σ2p und σ*2p instabiler werden. Der qualitativ wesentliche Effekt ist, dass die Reihenfolge von σ2p- und den beiden entarteten π2p-MOs sich dabei umkehrt.

Abb.1
Energiediagramm B2, C2, N2

Energiediagramm für die Bildung von Molekülorbitalen zwischen identischen Atomen mit geringer Energiedifferenz zwischen dem 2s- und 2p-Orbital.

Abb.2
Energiediagramm O2, F2

Energiediagramm für die Bildung von Molekülorbitalen zwischen identischen Atomen mit großer Energiedifferenz zwischen dem 2s- und 2p-Orbital.

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