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Tutorial MenueDie chemische BindungLerneinheit 7 von 20

Hybridisierung und VSEPR

Ammoniak-Molekül ( sp 3 -Hybrid)

Die Struktur des Ammoniak-Moleküls lässt sich in grundsätzlich gleicher Weise interpretieren. Da der Stickstoff ein Elektron mehr besitzt als Kohlenstoff, also die Konfiguration 2s2 2p3 aufweist, kann er nur noch drei H-Atome binden.

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Abb.1
Abb.2

Die experimentell ermittelte Struktur einer trigonalen Pyramide, an deren Ecken sich das N- und die drei H-Atome befinden, lässt sich ebenfalls aus einem sp3-Hybrid ableiten, wenn man annimmt, dass ein Hybridlappen mit zwei Elektronen besetzt ist, während die anderen drei kovalente Bindungen zu den H-Atomen bilden. Die beiden an der Bindung nicht beteiligten Elektronen bezeichnet man als freies Elektronenpaar. Der H-N-H-Winkel beträgt im NH3-Molekül 107° gegenüber dem exakten Tetraederwinkel von 109° im CH4. Man erklärt dies damit, dass das freie Elektronenpaar nur unter dem Einfluss eines Atomkerns steht, also größere Ausdehnung besitzt als die bindenden Elektronenpaare. Dadurch erfolgt eine Zusammendrängung der drei H-Atome und eine Verkleinerung des Bindungswinkels.

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