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Tutorial MenuePeriodensystem der ElementeLerneinheit 6 von 8

Periodizität von Eigenschaften - Ionisierungsenergie

Periodensystem der Elemente - Ionisierungsenergie und Elektronenkonfiguration

Der zweite Aspekt, der bei der Interpretation von Ionisierungsenergien beachtet werden muss, ist die Elektronenkonfiguration. Elektronenkonfigurationen mit voll- oder halb besetzten Orbitalen sind relativ stabil, d.h. die Entfernung eines Elektrons aus einem solchen Zustand erfordert vergleichsweise viel Energie. Einen Extremfall stellen die Edelgase dar. Aber auch Elemente mit voll besetzten Unterschalen wie Beryllium, Magnesium, Zink, Cadmium bzw. halb besetzten Unterschalen wie Stickstoff, Phosphor, Arsen weisen deshalb zunächst unerwartet hohe Ionisierungsenergien auf.

Ein Beispiel hierfür ist der Verlauf der Ionisierungsenergie in der zweiten Periode: Beryllium besitzt eine abgeschlossene s-Unterschale, N eine halbbesetzte p-Unterschale. Diese Konfigurationen sind energetisch bevorzugt. Der Verlauf der Ionisierungsenergie spiegelt den Aufbau der Elektronenhülle unmittelbar wider:

Abb.1
Ionisierungsenergien der zweiten Periode

Li1s2 2s1

Be1s2 2s2

B1s2 2s2 2p1

C1s2 2s2 2p2

N1s2 2s2 2p3

O1s2 2s2 2p4

F1s2 2s2 2p5

Ne1s2 2s2 2p6

Na1s2 2s2 2p6 3s1

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