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Radioaktivität

Einleitung

1896 entdeckte der französische Physiker Antoine Henri Becquerel, dass Uransalze eine unsichtbare Strahlung aussenden, die lichtdicht verpackte Fotoplatten schwärzen und die geladene Kondensatorplatten entladen. Ein Jahr zuvor, am 28. Dezember 1895 publizierte Wilhelm Conrad Röntgen das Manuskript "Über eine neue Art von Strahlen - Vorläufige Mitteilung", das in knapper Form über die Entdeckung der X-Strahlen berichtete. Die Arbeit wurde innerhalb kurzer Zeit in mehrere Sprachen übersetzt. Weitere Informationen zu diesem Thema findet man bei der Universität Würzburg. Wenig später (1898) isolierten die Curies Polonium und Radium durch die Aufarbeitung von mehreren Tonnen Pechblende.

Abb.1
Zerfallsreihen des Urans
Radioaktivität
Bestimmte Nuklide (Atomkerne) haben die Eigenschaft, sich spontan – ohne äußere Einwirkung - in andere Kerne umzuwandeln. Dabei wird Strahlung emittiert (α-, β-Strahlung oder γ-Strahlen). Diese Eigenschaft bezeichnet man als Radioaktivität. Die Kerne solcher Atome nennt man Radionuklide.
Radionuklide
Radionuklide sind Atome, deren Kerne zerfallen. Es wird zwischen natürlichen und künstlichen Radionukliden unterschieden. Bei natürlich vorkommenden Radionukliden spricht man von natürlicher Radioaktivität, bei den durch Kernreaktion erzeugten Radionukliden von künstlicher Radioaktivität.

Übungsaufgaben

Literatur

Wurm, T. ( Dezember 2012): Chemie für Einsteiger und Durchsteiger. 1. AuflageWiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA , 357, ISBN: 978-3-527-33206-9
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