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Ionisierende Strahlung

Füllstandsmessungen

Die Füllstandsmessungen beruhen auf den gleichen Prinzipien wie die Dichtemessungen: durch die stark unterschiedliche Absorption des leeren und gefüllten Behälterteils kann mittels Durchstrahlung von außen der Füllstand festgestellt werden.

Abb.1

Zur Messung der Füllstandshöhe in einem geschlossenen Behälter B wird an einer Außenwand eine γ-Strahlenquelle Q und diametral gegenüber ein Zählrohr D angebracht. So lange das Füllgut unterhalb der Verbindungslinie zwischen Detektor und Strahlenquelle steht, geht die γ-Strahlung, abgesehen von der Absorption durch die Wände, nahezu ungeschwächt durch den Behälter. Erreicht das Füllgut diese Verbindungslinie, so wird die Strahlung plötzlich stärker absorbiert und das Zählwerk zeigt einen geringeren Wert an. Auch hierbei kann eine automatische Regelung mit dem Zähler gekoppelt werden, die den Zulauf in diesem Augenblick sperrt. Im Bedarfsfall ist es möglich, die Messvorrichtung am Behälter auf- und abzubewegen, um den jeweiligen Füllstand feststellen zu können.

Da die Strahlung bei dieser Art der Messung möglichst ungeschwächt durch die Behälterwand hindurchgehen muss, kommt dafür nur γ-Strahlung in Frage. Häufig wird deshalb C60 verwendet.1)

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