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Ionisierende Strahlung

Grobstrukturuntersuchungen in der Werkstoffprüfung

Durchstrahlungen mit radioaktiven Substanzen und Röntgenstrahlung werden bei der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung angewendet. Die Strahleneigenschaften müssen der Dicke und dem Material des Prüflings angepasst sein. Bei der Verwendung von Röntgenröhren arbeitet man unter Berrücksichtigung dieser Anforderungen mit Spannungen zwischen 100 und 400 kV und Strömen bis zu 30 mA.

Aus wirtschaftlichen Gründen darf die Halbwertszeit von Radionukliden nicht zu kurz sein. Außerdem muss ihre Strahlung so hart sein, dass das untersuchte Werkstück noch genügend stark durchstrahlt wird. Andererseits muss aber die Strahlung so weich sein, dass Strukturfehler gut erkannt werden.

Zusammenstellung einiger in der Durchstrahltechnik verwendeter Radionuklide:

Tab.1
AnwendungsgebietRadionuklidHalbwertszeitStrahlungEnergie
Grobstrukturuntersuchungen
unter 6 mmTm170127 dγ0,084
bis 25 mm Ir192Cs137 + Ba137 74 d 30 a γ γ 0,661,33
über 25 mmCo605,24 aγ1,17

Die Durchstrahltechnik wird häufig angewandt, um Schweißnähte zerstörungsfrei zu prüfen. 1)

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