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Tutorial MenueAtombauLerneinheit 7 von 14

Frühe Atommodelle

Beobachtung aus dem Rutherfordschen Streuexperiment

  • Feste Stoffe sind für α-Strahlen unerwartet gut durchlässig.
  • Von den hindurchgelassenen α-Strahlen werden die meisten beim Durchgang durch das Metall nur wenig von ihrer ursprünglichen Bahn abgelenkt.
  • Wenige Strahlen werden sehr stark abgelenkt bzw. reflektiert.

Folgerungen aus dem Rutherfordschen Streuexperiment

  • Materie ist nicht dicht gepackt, ihre Masse beschränkt sich auf kleine Zonen.
  • Materie baut sich aus räumlich getrennten positiv und negativ geladenen Teilchen auf.
  • Die negativen Ladungen sind in kleinen Beträgen locker im Raum verteilt.
  • Die positiven Ladungen sind zusammen mit der Masse in eng begrenzte Raumbereiche konzentriert.
  • Die Summe der positiven und der negativen Ladungen sind jeweils gleich.
Abb.1
Thomson (1896) "Rosinenbrot"-Modell
Abb.2
Rutherford (1911) dynamisches Modell
Hinweis
Rutherfords Atommodell, bei dem es einen kleinen, positiven Kern gibt, der von Elektronen umgeben ist, bedeutete einen bemerkenswerten Fortschritt für das Verständnis vom Aufbau der Atome. Es war die Grundlage aller weiteren Überlegungen, die in der Folgezeit angestellt worden sind.
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