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Tutorial MenueAtombauLerneinheit 7 von 14

Frühe Atommodelle

Historisches

Und so erzählt Lord Rutherford selber von seinem legendären Experiment:

In den ersten Tagen hatte ich die Streuung von α-Teilchen beobachtet und Dr. Geiger hatte sie in meinem Labor in allen Einzelheiten untersucht. Er fand, dass die Streuung bei dünnen Schichten von Schwermetall gewöhnlich klein war, von der Größenordnung eines Grades. Eines Tages kam Geiger zu mir und sagte: "Meinen Sie nicht auch, dass der junge Marsden, den ich in radioaktiven Methoden unterrichte, eine kleine Forschungsaufgabe beginnen müsste?" Ich hatte ebenfalls daran gedacht und so sagte ich: "Warum lassen wir Ihn nicht nachsehen, ob irgendwelche α-Teilchen in große Winkel gestreut werden können?" Ich kann Ihnen im Vertrauen sagen, dass ich nicht mehr daran glaubte, dass dies geschehen würde, da wir ja wussten, dass das α-Teilchen ein sehr schnelles und massives Teilchen war mit einer großen Energie, und sie konnten zeigen, dass die Chance für die Rückstreuung eines α-Teilchens sehr gering war, wenn die Streuung auf der akkumulierten Wirkung einer Anzahl von Kleinwinkel-Streuungen beruhte. Dann erinnere ich mich, wie Geiger zwei oder drei Tage später in großer Aufregung zu mir kam und sagte: "Es ist uns gelungen, einige α-Teilchen zu bekommen, die zurückkamen." ... Es ist so ziemlich das unglaubwürdigste Ereignis, das mir je in meinem Leben passierte. Es war fast genauso unglaublich, als ob Sie eine 38 cm Granate gegen ein Stück Seidenpapier abfeuern, und sie kommt zurück und trifft Sie."

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