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Kernenergie

Verhältnis Neutronen (N) / Protonen (Z)

Bei den leichteren Kernen ist die Zahl der Neutronen etwa so groß wie die Zahl der Protonen. Beim Übergang zu den schwereren Nukliden vergrößert sich das Verhältnis N/Z.

Abb.1

Bei der Vergrößerung der Nukleonenzahl wird auch eine Vergrößerung der Kernkräfte erreicht, die allerdings nur zwischen unmittelbar benachbarten Nukleonen wirksam werden. Gleichzeitig nimmt auch die Protonenzahl zu, deren abstoßende Wirkungen weitreichend sind und die zwischen allen Protonen des Kernes wirken. Durch diesen Effekt wird der Zusammenhalt zwischen den Kernteilchen wieder gelockert. Oberhalb einer bestimmten Protonenzahl sind die Kerne nicht mehr stabil. Sie versuchen, durch die Aussendung und/oder Umwandlung von Kernbausteinen in einen stabileren Zustand zu kommen. Gleichzeitig findet dabei eine Elementumwandlung statt. Diesen Sachverhalt nennt man Radioaktivität.

Literatur

Volkmer, M. (1996): Kernenergie Basiswissen: Die wichtigsten Erkenntnisse aus Kernphysik und Kerntechnik. Informationskreis Kernenergie, BonnCopyright: 1996 Informationskreis Kernenergie, Bonn .
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