Biochemie

Nucleinsäuren sind makromolekulare Verbindungen (Polynucleotide), die aus Nucleinsäurebasen (Nucleobasen), Zucker und Phosphorsäure aufgebaut sind. In den Nucleinsäuren kommen hauptsächlich folgende Basen vor: Adenin (6-Aminopurin), Thymin (2,6-Dihydroxy-5-methyl-pyrimidin), Guanin (2-Amino-6-hydroxy-purin), Uracil (2,6-Dihydroxypyrimidin) und Cytosin (2-Hydroxy-6-aminopyrimidin). Von Purin leiten sich also Adenin und Guanin ab, von Pyrimidin leiten sich Cytosin, Thymin und Uracil ab. In Zellen ist die Desoxyribonucleinsäure (DNS bzw. DNA) der Träger der genetischen Information und gibt diese Information im Verlauf der Transkription an die Ribonucleinsäure (RNS bzw. RNA) weiter.

Eine Nucleinsäure besteht aus zwei spiralig gewundenen Nucleinsäuresträngen (Doppelhelix), wobei sich jeweils Guanin/Cytosin und Adenin/Thymin bzw. Adenin/Uracil gegenüber stehen.

Alle Nucleinsäurebasen sind feste und farblose Substanzen, die in Wasser schwer und in Basen und Salzbildung leicht löslich sind.

Nucleotide sind Untereinheiten einer Nucleinsäure und bestehen aus Base, Zucker und Phosphorsäure.

Nucleoside sind Untereinheiten von Nucleotiden und bestehen aus Base und Zucker.

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