Immunologie, Biochemie

Interleukine sind Hormone, die von den Zellen des Immunsystems gebildet werden und daher auch als Lymphokine (aus Lymphocyten) oder Monokine (aus Monocyten) bezeichnet werden.

Interleukine werden in verschiedene Subgruppen unterteilt, die nummerisch gekennzeichnet sind (so z.B. IL-1, IL-32). Jedes Interleukin aktiviert bestimmte Zellen des Immunsystems (z.B. Leukocyten), indem es diese Zellen zum Wachstum, zur Reifung oder zur Teilung anregt. IL-1 wird beispielsweise von Makrophagen gebildet und fördert entzündliche Prozesse im Bereich der Knorpelsubstanz. IL-2 wird hingegen bei malignen Tumoren ausgeschüttet. Dieses Interleukin fördert die Produktion von T-Helfer-Zellen und wirkt positiv auf Vorgänge wie die Reifung und Differenzierung von Thymocyten, B-Lymphocyten, Monocyten, Makrophagen und NK-Zellen.

Siehe auch: B-Zellen, Leukocyten, Makrophagen, T-Zellen

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