Elastomere sind weitmaschige Polymernetzwerke, die sich bereits bei geringer Kraftwirkung dehnen und biegen lassen und bei Nachlassen der Krafteinwirkung wieder ihre ursprüngliche Form einnehmen. Ihre Formstabilität verdanken sie der Vernetzung ihrer Grundmoleküle. Die Makromoleküle der Elastomere bilden dichte Knäuel. Beim Dehnen eines Gegenstandes aus Elastomeren werden die Knäuel auseinandergezogen, können aber nicht voneinander abgleiten. Lässt man den Gegenstand wieder los, verknäueln sich die Moleküle erneut. Im Knäuelzustand ist die Ordnung geringer und damit die Entropie höher. Daher wird diese Form bei Entlastung wieder eingenommen. Man spricht hier von Entropieelastizität.

Siehe auch: Chlorbutadien-Elastomer, Duromer, Gummielastizität, Thermoplast, thermoplastische Elastomere

Empfohlene Lerneinheiten