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Maurice WilkinsZoomA-Z

Biographie

Geboren
15. Dezember 1916 in Pongaroa, Neuseeland
Gestorben
05. Oktober 2004 in London

Nach seinem Wechsel zur Biophysics Research Unit begann er mit Studien an Nucleinsäuren. Zusammen mit Rosalyn Franklin gelang es ihm, Pulverdiagramme von DNA mit verschiedenem Wassergehalt herzustellen. Die dabei auftretenden Muster erlaubten es James Watson, die helikale Grundstruktur der DNA vorauszusagen. Für diese gemeinsame Leistung erhielt Wilkins 1962 den Nobelpreis. Später gelang es Wilkins, die bis dahin nur vorgeschlagene helikale Struktur der DNA durch Röntgenstrukturanalyse tatsächlich zu belegen.

Chronologie

1916Geboren am 15. Dezember in Pongaroa, Neuseeland
1922 King Edwards School, Birmingham
1938Abschluss in Physik am St. John's College in Cambridge; Forschungsassistent bei J. T. Randall, Institut für Physik in Birmingham
1940PhD über Studien der thermischen Stabilität von eingefangenen Elektronen in Phosphor
1940Mitarbeiter von Prof. M.L.E. Oliphant, Trennung von Uranisotopen
1942Wechsel zum Manhattan Projekt nach Berkeley, Kalifornien
1945Dozent für Physik an der University of St. Andrews, Schottland
1946Mitglied der neu gegründeten Medical Research Council Biophysics Research Unit am King's College in London
1950Assistant Director des Medical Research Council Unit
1955Deputy Director des Medical Research Council Unit
2004Gestorben am 05. Oktober in London