zum Directory-modus

Wilhelm Karl Werner Otto Fritz Franz WienZoomA-Z

Biographie

Geboren
13. Januar 1864 in Gaffken bei Fischhausen
Gestorben
30. August 1928 in München

Wien stellte Untersuchungen über die Zusammenhänge zwischen Wellenlänge, Temperatur und Strahlungsintensität an und formulierte 1893 das nach ihm benannte Wien'sche Verschiebungsgesetz, welches die Wellenlänge maximaler Emissionen des Schwarzen Körpers mit seiner Temperatur verknüpft. Im Anschluss daran folgte 1896 das Wien'sche Strahlungsgesetz zur Berechnung der spektralen Energieverteilung der Strahlung eines schwarzen Körpers. Dieses traf allerdings nur auf die beobachtete kurzwellige Strahlung zu.

Wien erhielt 1911 den Nobelpreis für Physik für die Arbeiten zur Wärmestrahlung und für die auf dieser Grundlage gewonnene Formulierung der oben genannten Gesetze.

Chronologie

1864Geboren am 13. Januar in Gaffken bei Fischhausen
Wien studierte Mathematik und Naturwissenschaften in Göttingen, Berlin und Heidelberg und wurde 1886 promoviert.
1889 Assistent bei Hermann von Helmholtz an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt
1892 habilitierte an der Universität Berlin
1892 - 1896 Privatdozent
1896 - 1918 Professor in Aachen, Gießen, Würzburg
1919 Professor an der Universität München als Nachfolger von Röntgen.
1928Gestorben am 30. August in München