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WachstumsfaktorenZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Wachstumsfaktoren sind Botenstoffe, die Informationen zwischen Zellen übertragen und bei der Entwicklung von mehrzelligen Organismen eine wichtige Rolle spielen. Das können beispielsweise Cytokine sein (also Interleukine, Lymphokine oder Monokine), Proteine wie der FGF (fibroblast growth factor) oder der TGF (transforming growth factor), oder auch hormonähnliche Stoffe wie Auxine oder Gibberelline im Pflanzenreich.

Wachstumsfaktoren werden von einem spezifischen Rezeptor auf der Oberfläche der Zielzelle erkannt und können sowohl inhibitorisch wie stimulierend wirken. Die Bindung des Wachstumsfaktors erzeugt im Inneren der Zelle ein Signal, das über weitere Signalübertragungen zu Aktivierung oder Abschaltung von Genen führt und so auf das Wachstum der Zelle Einfluss nimmt.

Siehe auch: Auxine , Gibberelline , Interleukine , PDGF

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Strukturklasse-3-RezeptorenLevel 330 min.

BiochemieSignal- und StofftransportRezeptoren

In dieser Lerneinheit werden die Mitglieder der 1-TM-Rezeptorfamilie vorgestellt.