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VulkanisationZoomA-Z

Unter Vulkanisation versteht man die Überführung von plastischen, kautschukartigen, ungesättigten oder gesättigten Polymeren in den gummielastischen Zustand durch Vernetzung mit energiereicher Strahlung, Peroxiden oder Schwefel (-Verbindungen). Ursprünglich bezeichnete der Amerikaner Charles Goodyear die um 1840 entwickelte Methode zur dreidimensionalen Vernetzung von Naturkautschuk unter gleichzeitiger Einwirkung von Schwefel und Hitze als Vulkanisation.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Kautschukvulkanisation mit Schwefel - Technische DurchführungLevel 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Technische Verfahren zur Vulkanisation von festem Kaustchuk und Kautschukemulsionen werden vorgestellt und anhand typischer Rezepturen veranschaulicht.

Schwefelvulkanisation von Kautschuk - PrinzipLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Die Vulkanisation von Kautschuk durch Schwefel wurde 1839 durch Zufall entdeckt. Erst später wurde das Prinzip verstanden und das Verfahren durch vielfältige Zusätze verbessert. Da die Menge an zugegebenem Schwefel und der daraus resultierende Vernetzungsgrad die Eigenschaften des Vulkanisats beeinflussen, ermöglicht dieses Verfahren die Synthese von Werkstoffen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften.

Vernetzungsverfahren - "Vulkanisation" ohne SchwefelLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Es werden verschiedene Methoden der Vernetzung beschrieben, die in Analogie zur Schwefelvulkanisation auch oft als "Vulkanisationsverfahren" beschrieben werden. Es handelt sich hier um Kaltvulkanisation von Kautschuken durch schwefelhaltige Verbindungen, die Vernetzung von Chloroprenkautschuken durch Zink- oder Magnesiumoxid und radikalische Vernetzungsreaktionen mithilfe von Peroxiden. Die Vulkanisation durch Strahlung wird am Beispiel der negativen Photoresists erklärt.