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VSEPR-ModellZoomA-Z

Fachgebiet - Theoretische Chemie

Englische Abkürzung für Valence Shell Electron Pair Repulsion. Die deutsche Übertragung lautet "Elektronenpaar-Abstoßungsmodell". Das Modell beschreibt die geometrischen Molekülstrukturen des Typs ABX, unter der Annahme, dass sich lokalisierte bindende und nichtbindende (freie) Elektronenpaare des zentralen Atoms A auf Grund ihrer Abstoßung symmetrisch mit maximalem räumlichem Abstand zueinander anordnen. Da sich die Bindungselektronenpaare entsprechend den Vorstellungen einer Atombindung genau zwischen dem Atom A und den Bindungspartnern B befinden, wird mit Hilfe des VSEPR-Modells eine Aussage zur Anordnung der Atome B (Liganden) und somit zur gesamten Molekülgeometrie einschließlich der entsprechenden Bindungswinkel innerhalb des Moleküls möglich.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Hybridisierung und VSEPRLevel 245 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Die Stukturen mehratomiger Moleküle (linear, gewinkelt, planar, nicht planar) lassen sich mittels Hybriden und Abstoßungsbetrachtungen von bindenden und freien Elektronenpaaren (VSEPR-Theorie) meist zutreffend vorhersagen. Die VSEPR-Theorie kommt ohne Hybride aus und wird in gesonderten Abschnitten eingehend behandelt.

VSEPR-Theorie - Molekülstruktur, erste NäherungLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Nach den vorstehenden Überlegungen zur grundsätzlichen Elektronenstruktur werden wir uns in der Folge mit den Molekülstrukturen befassen. Die jeweiligen Positionen können in den Molekülen durch Liganden (d.h. durch bindende Elektronenpaare) oder durch freie Elektronenpaare besetzt werden.

VSEPR-Theorie - ElektronenanordnungLevel 245 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

Darstellung der Elektronenanordnung bei verschiedener Anzahl freier und gebundener Elektronen.

VSEPR-Theorie - EinführungLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieChemische Bindung

In diesem Abschnitt wird die Ermittlung von Elektronen-/Molekülstrukturen nach der VSEPR-Methode (Valence Shell Electron Pair Repulsion) von Gillespie und Nyholm (1957) behandelt.