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Van't-Hoff-GleichungZoomA-Z

Fachgebiet - Thermochemie

Die Van't-Hoff-Gleichung ist die nach dem ersten Nobelpreisträger für Chemie, dem niederländischen Chemiker Jacobus van't Hoff, benannte Gleichung für die Temperaturabhängigkeit der Gleichgewichtskonstanten. Die Gleichung bei konstantem Druck p wird Reaktionsisobare und die bei konstantem Volumen V Raktionsisochore genannt:

(lnKT)V=ΔU0RT2(lnKT)p=ΔH0RT2K=GleichgewichtskonstanteT=absolute TemperaturR=allgemeine GaskonstanteΔU0=innere StandardenergieΔH0=Standardenthalpie

Demnach verschiebt sich bei einer Temperaturerhöhung um dT das Gleichgewicht exothermer Reaktionen (ΔH<0) zu den Ausgangsstoffen hin. Umgekehrt gilt, dass sich das Gleichgewicht endothermer Reaktionen (ΔH>0) mit steigender Temperatur zu den Produkten hin verändert. Diese Regel entspricht Le Châteliers Prinzip des kleinsten Zwanges.

Siehe auch: Prinzip von LeChâtelier

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Prinzip vom kleinsten ZwangLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieThermodynamik

Das Prinzip des kleinsten Zwanges (Le Chatelier) wird erläutert.