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Harold Clayton UreyZoomA-Z

Biographie

Geboren
29. April 1893 in Bundesstaat Indiana (USA)
Gestorben
05. Januar 1981 in Kalifornien (USA)

Der Chemiker Harold Clayton Urey beendet sein Studium 1917 mit dem Grad eines Bachelor of Science in Zoologie an der University of Montana. 1923 promoviert er in Chemie an der University of California.

Er arbeitet auf dem Gebiet der Chemie als Professor und Forscher an diversen Universitäten und Instituten in Europa und den USA.

1934 erhält Urey den Chemie-Nobelpreis „für seine Entdeckung des schweren Wasserstoffes" (Deuterium).

Er ist beteiligt am „Manhattan-Projekt“, ein Projekt der USA während des Zweiten Weltkriegs zur Entwicklung und zum Bau einer Atombombe.

Urey stellt außerdem Untersuchungen über die Entstehung des Lebens an. Bekannt ist er auch durch das Miller-Urey-Experiment.

Chronologie

1893 Geboren am 29. April in Bundesstaat Indiana (USA)
1914 - 1917Studium der Zoologie und Chemie an der Universität von Montana
1923Promotion 1923 an der Universität von Kalifornien in Berkeley
1923 - 1924Mitglied der Arbeitsgruppe von Niels Bohr in Kopenhagen
1934Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung des schweren Wasserstoff-Isotops Deuterium, in dem der Atomkern zu dem eigentlichen Proton des normalen Wasserstoffs noch zusätzlich ein Neutron enthält
1941 - 1945Mitglied im Manhattan-Projekt zum Bau der ersten Atombombe
1953Zusammen mit Stanley L. Miller beweist er, dass unter den Bedingungen der Uratmosphäre mit Hilfe elektrischer Entladungen aus anorganischen Stoffen organische Substanzen entstehen können (Miller-Urey-Versuch). Später untersuchte er die Herkunft und Verteilung von chemischen Elementen und ihrer Isotope im Universum und war an der wissenschaftlichen Ausrichtung der US-amerikanischen Raumfahrtprogramme beteiligt. Deshalb wird er auch Vater der Kosmochemie genannt.
1981Gestorben am 05. Januar in Kalifornien (USA)