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UltraviolettstrahlungZoomA-Z

Ultraviolettstrahlung (UV-Strahlung) ist der Teil der elektromagnetischen Strahlung, der von der Wellenlänge her zwischen dem sichtbaren Licht und der Röntgenstrahlung liegt. Der Bereich der UV-Strahlung schließt an den violetten Teil des sichtbaren Spektrums an; dies ist auch der Grund für die Namensgebung. Zur UV-Strahlung werden meist Wellenlängen von 400 bis 10 nm gerechnet. Manchmal wird auch eine obere Grenze von 360 nm und eine untere Grenze von 30 nm angegeben.

Für das menschliche Auge ist Ultraviolettstrahlung unsichtbar, sie besitzt aber erhebliche photochemische und -biologische Wirkung, die auf der Anregung von Atomen und Molekülen beruht. Eine wichtige photobiologische Wirkung ist die Hautbräunung. Eine zu hohe Dosis löst einen Sonnenbrand oder sogar Hautkrebs aus.

Als naher UV-Bereich wird der direkt an das sichtbare Licht anschließende Bereich langwelliger UV-Strahlung bezeichnet.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Vernetzungsverfahren - "Vulkanisation" ohne SchwefelLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Es werden verschiedene Methoden der Vernetzung beschrieben, die in Analogie zur Schwefelvulkanisation auch oft als "Vulkanisationsverfahren" beschrieben werden. Es handelt sich hier um Kaltvulkanisation von Kautschuken durch schwefelhaltige Verbindungen, die Vernetzung von Chloroprenkautschuken durch Zink- oder Magnesiumoxid und radikalische Vernetzungsreaktionen mithilfe von Peroxiden. Die Vulkanisation durch Strahlung wird am Beispiel der negativen Photoresists erklärt.