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turbulente StrömungZoomA-Z

Verwirbelungen (Turbulenzen), die bei der Bewegung von Flüssigkeiten und Gasen auftreten, sind turbulente Strömung (lat. turbulentus "unruhig"; lat. turba "lärmende Unordnung, Gewühl, Gedränge").

Wenn sich die einzelnen Schichten der Strömung nicht vermischen, sondern parallel zueinander bewegen, nennt man diese laminar.

Der Physiker Osborne Reynolds hat 1883 festgestellt, dass sich die Verwirbelung in der Rohrleitung erst ab einer Grenzgeschwindigkeit (Reynoldszahl = 2300) einstellen kann.

Bekanntes Alltagsbeispiel:

Der Rauch einer Zigarette in einer ruhenden Umgebung zeigt anfänglich eine laminare (Schicht-)Strömung, die nach einer bestimmten Steighöhe dann deutlich sichtbar turbulent wird.

Siehe auch: laminare Strömung