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thermodynamische TriebkraftZoomA-Z

Fachgebiet - Thermodynamik

Die thermodynamische Triebkraft eines betrachteten Vorgangs ist ein Maß für die Stärke dieses Vorgangs. Ob ein thermodynamischer Vorgang in eine betrachtete Richtung ablaufen kann, wird durch die Änderung der Gibbs-Energie ΔG entschieden:

ΔG=G2G1<0G2=Gibbs-Energie des EndzustandesG1=Gibbs-Energie des Anfangszustandes

Je größer der Betrag der negativen Gibbs-Energie ist, umso größer ist auch die thermodynamische Triebkraft des betrachteten Vorgangs.

Neben der negativen Gibbs-Energie, mit der z.B. eine chemische Reaktion ablaufen kann, ist die Reaktionsgeschwindigkeit noch entscheident. Eine sehr kleine Reaktionsgeschwindigkeit kann trotz negativer Gibbs-Energie eine chemische Reaktion verhindern (große Aktivierungsenergie, kinetische Hemmung).

Siehe auch: Aktivierungsenergie

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

SN/E-Konkurrenz - Rolle der TemperaturLevel 320 min.

ChemieOrganische ChemieSubstitution

Diese Lerneinheit beschreibt zunächst die mechanistischen Grundlagen der Konkurrenz von Eliminierungen und nucleophilen Substitutionen. Im Folgenden wird besprochen, auf welche Weise die Reaktionstemperatur die SN2 / E2-Konkurrenz und die SN1 / E1-Konkurrenz beeinflussen.

SN/E-Konkurrenz (gesamt)Level 390 min.

ChemieOrganische ChemieSubstitution

Diese Lerneinheit beschreibt zunächst die mechanistischen Grundlagen der Konkurrenz von Eliminierungen und nucleophilen Substitutionen. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Parameter besprochen, die die SN2 / E2-Konkurrenz und die SN1 / E1-Konkurrenz beeinflussen. Am Ende sollte der Leser dazu in der Lage sein, in Abhängigkeit von gegebenen Parametern den vorherrschenden Reaktionsmechanismus einer Reaktion vorherzusagen bzw. die Parameter für eine Reaktion so zu wählen, dass ein gewünschter Mechanismus in den Vordergrund tritt.