zum Directory-modus

ThalassämieZoomA-Z

Fachgebiet - Medizin

Thalassämien sind eine Gruppe von autosomal vererbten Erkrankungen, die auf einer verminderten Produktion der Alpha- (α-Thalassämie) oder der Betakette (β-Thalassämie) des Globins zurückzuführen sind. Bei beiden Formen der Thalassämie ist die Produktion an Hämoglobin vermindert. Weltweit werden ca. 100.000 Kinder jährlich mit diesen Gendefekten geboren. Homozygote Träger sterben meistens schon im Kindesalter (Thalassaemia major), wähend die Krankheit bei heterozygoten Trägern (Thalassaemia minor) einen deutlich weniger schweren Verlauf nimmt.

Thalassämien treten am Häufigsten in Italien, Griechenland, dem Mittleren Osten, Südasien und Afrika auf.

Siehe auch: Hämoglobin