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TermsymbolikZoomA-Z

Eine Elektronen-Konfiguration wird durch ihre besetzten Orbitale, deren Haupt- und Spin-Quantenzahl angegeben. Sie spaltet in (2L+1)(2S+1) Terme auf, die durch die Drehimpuls-Quantenzahl L, die Spin-Quantenzahl S und die daraus resultierende Gesamtdrehimpuls-Quantenzahl J charakterisiert werden können.

Eine Form der Darstellung ist das Termsymbol:

 (2S+1)LJ

An Stelle der Drehimpuls-Quantenzahl L wird ein aus der Spektroskopie stammendes Symbol (S, P, D, F, G ... für 0, 1, 2, 3, 4 ...) verwendet.

Da der Gesamtdrehimpuls einer abgeschlossenen Schale stets 0 ist, können diese bei der Darstellung der Konfiguration, bzw. der Berechnung des Termsymbols, weggelassen werden.

Z.B. hat Kohlenstoff im Grundzustand die Konfiguration 2s22p2. Die Spin-Multiplizität ist ein Triplett (2S+1=3), der Drehimpuls ist L=1 und der Gesamtdrehimpuls ist J=0. Das entsprechende Termsymbol lautet damit 3P0.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Mehr-Elektronen-Atom: Hamilton-OperatorLevel 245 min.

ChemieTheoretische ChemieMehr-Elektronen-Atom

Ausgehend vom Hamilton-Operator für Mehr-Elektronen-Atome bzw. Moleküle wird die Born-Oppenheimer-Näherung eingeführt und die elektronische Schrödinger-Gleichung erhalten. Schließlich werden wichtige Grundlagen der quantenmechanischen Behandlung der Atome behandelt, nämlich Elektronenspin, Elektronenkonfiguration, Termsymbolik und die Einteilung in innere und äußere Elektronen.