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Edward TellerZoomA-Z

Biographie

Geboren
15. Januar 1908 in Budapest
Gestorben
09. September 2003 in Stanford

Edward Teller war ein amerikanischer Physiker.

Teller wurde am 15. Januar 1908 in Ungarn als Sohn des Rechtsanwalts Max Teller und der Pianistin Ilona Deutsch-Teller geboren. Er begann erst spät zu sprechen, zeigte aber schon früh ein außergewöhnliches mathematisches Talent.

Er gilt als Vater der Wasserstoffbombe. Berühmt geworden war sein Ausruf, mit dem er 1952 auf die Zündung der ersten Wasserstoffbombe im Pazifik reagiert haben soll: "It is a boy!".

Bis zuletzt hielt er an der Meinung fest, dass Massenvernichtungswaffen als Abschreckungsmittel der Friedenssicherung dienen. Den Abwurf jedoch kritisierte er. Edward Teller, der Liebhaber von Klaviermusik und Befürworter der H-Bombe erlag in Stanford (Kalifornien) den Folgen eines Schlaganfalls.

Chronologie

1908Geboren am 15. Januar in Budapest
1926 - 1930 Studium an der Universität Leipzig (promovierte bei Werner Heisenberg).
Später war er zwei Jahre an der Universität Göttingen und ein Jahr bei Niels Bohr in Kopenhagen.
1941 unterrichtete er an der George Washington Universität
1942 Mitglied des Manhattan Projects, das die Entwicklung einer Atombombe zum Ziel hatte
1946 Professor an der Universität von Chicago
1949 Rückkehr nach Los Alamos, um eine H-Bombe zu entwickeln, nachdem die Sowjetunion eine eigene Atombombe zündete
1951 Fand Teller die entscheidende Formel für die Wasserstoffbombe. Diese wurde ein Jahr später auf den Marshall-Inseln im Südpazifik getestet. Zum Einsatz kam die stärkste aller Massenvernichtungswaffen aber nie.
1952 Beschäftigung an der neugegründeten Lawrence Livermore Abteilung an der Universität von Kalifornien
1958 - 1960 Direktor des Lawrence Livermore National Laboratory, danach außerordentlicher Direktor, da er zusätzlich in Berkeley lehrte.
1975 emeritierter Direktor des Livermore Laboratory in Pension und daneben Senior Research Fellow am Hoover Institut bis zu seinem Tode 2003
1991 wurde er, als einer der ersten mit dem "Ig Nobel Preis" ausgezeichnet, dafür dass er dem Frieden eine neue Bedeutung verlieh.
2003Gestorben am 09. September in Stanford