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TeebeutelsyntheseZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie, Biotechnologie

Die Teebeutelsynthese ist eine Form der Durchführung von Festphasen-Peptidsynthesen (harzgebundenen Peptid-Synthesen), die mehrere gleichzeitige Synthesen im Hand- oder halbautomatischen Betrieb ermöglicht. Die Harzkörner werden bei der Teebeutelsynthese zunächst in einem Polypropylennetz (Teebeutel) eingeschweißt. Die Abspaltung von Schutzgruppen und das Waschen mit Lösemittel geschieht für alle Teebeutel gemeinsam in einer Polyethylen-Schraubdeckelflasche. Für Kupplungsschritte werden die Teebeutel nach dem vorgesehenen Kupplungsmittel sortiert zur Reaktion gebracht.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polymere ReagenzienLevel 310 min.

ChemieMakromolekulare ChemieFunktionspolymere

Polymere Reagenzien sind Polymere, die funktionelle Gruppen tragen, mit deren Hilfe sich chemische Reaktionen durchführen lassen. Häufig handelt es sich um vernetzte Polymere, die in der Reaktionslösung nur quellen, sich aber nicht lösen. Viele organische Synthesen können mit ihrer Hilfe vereinfacht werden, da sie als unlösliche Festkörper sehr leicht von der Reaktionslösung abgetrennt werden können. Arbeitsweisen und Beispiele werden vorgestellt.