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syndiotaktisches PolystyrolZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Im syndiotaktischen Polystyrol ist die Anordnung der Phenyl-Gruppen alternierend (Syndiotaktizität). Wegen der hohen Regelmäßigkeit im Molekülbau ist PS-S teilkristallin. Die Schmelztemperatur beträgt ca. 270 °C. Mit 30 % Glasfasern verstärkte PS-S-Typen bleiben bis knapp über 260 °C formbeständig. Dies ermöglicht Anwendungen in der Elektrotechnik, bei denen gelötet werden muss. Weitere Anwendungen sind technische Artikel, bei denen eine gute Chemikalienbeständigkeit erforderlich ist, z.B. Pumpenräder und Faservliese für Filter.

Syndiotaktisches Polystyrol wird nach DIN EN ISO 1043-1 abgekürzt als PS-S oder PS-(M) (M = mit Metallocen-Katalysator hergestellt). Eine andere gängige Abkürzung ist sPS.

Siehe auch: Polystyrol

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Thermische Eigenschaften von PolystyrolLevel 225 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Die thermischen Eigenschaften der Styrolpolymere sind ganz unterschiedlich. Die meisten sind amorphe Thermoplaste. Syndiotaktisches Polystyrol ist dagegen auch ein teilkristalliner Thermoplast und vernetztes Polystyrol ist sogar ein Duromer. Die Unterschiede im Erweichungsverhalten werden erklärt. Weitere Themen sind Wärmeausdehnung, Wärmeformbeständigkeit und Fließfähigkeit der Schmelze.

Polystyrol-SortenLevel 330 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Die wichtigsten Polystyrol-Sorten werden vorgestellt. Insbesondere bei den Copolymeren wird auf deren Aufbau, Herstellung und einige wesentliche Eigenschaften eingegangen.

Anwendungen von syndiotaktischem PolystyrolLevel 26 min.

ChemieMakromolekulare ChemieAnwendungen

Syndiotaktisches Polystyrol ist relativ neu auf dem Kunststoffmarkt. Es werden erste Anwendungen vorgestellt.