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SulfonZoomA-Z

Fachgebiet - Organische Chemie

Von Sulfurketon abgeleitete Gruppenbezeichnung für kristalline, neutrale, geruchlose, gegen Reduktionsmittel sehr beständige, organische Schwefelverbindungen der allgemeinen Formel R1-SO2-R2, wobei R1 und R2 gleiche oder verschiedene, substituierte bzw. unsubstituierte Alkyl- oder Aryl-Reste sein können.

Abb.1
Einordnung der Sulfone in die Reihe der organischen Schwefelverbindungen

Verwendung finden Sulfone in der organischen Synthese zur Herstellung von Alkenen, zur Ringverengung durch Sulfon-Pyrolyse, bei Cycloadditionsreaktionen, als Zwischenprodukte bei Farbstoffsynthesen, als Weichmacher oder Pharmazeutika. Besondere Bedeutung besitzen chlorierte Aryl-Sulfone als Edukte für aromatische Polysulfone, die sehr stabile Kunststoffe darstellen.

Siehe auch: Sulfonierung

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Oxidation von Sulfiden zu Sulfoxiden und SulfonenLevel 220 min.

ChemieOrganische ChemieOxidationsreaktionen

In dieser Lerneinheit wird auf die Oxidation von Sulfiden zu Sulfoxiden und Sulfonen eingegangen. Dabei wird das Reaktionsprinzip erläutert und die praktische Durchführung vorgestellt.

Reduktion von Sulfonen und Sulfoxiden zu SulfidenLevel 220 min.

ChemieOrganische ChemieReduktionsreaktionen

Diese Lerneinheit erklärt den indirekten Weg, Sulfone zu Sulfoxiden zu reduzieren. Die Reduktion kann bis zum Sulfid fortgeführt werden. Die praktische Durchführung wird an einem Beispiel erläutert.