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StreuquerschnittZoomA-Z

Der Begriff Streuquerschnitt findet bei Streuexperimenten Verwendung, mit denen die Eigenschaften der Elementarteilchen systematisch untersucht werden. Bei den einzelnen Streuprozessen werden Elementarteilchen mit bekannter Energie zur Wechselwirkung gebracht. Jeder Reaktionstyp ist durch seinen vom Raumwinkel und von der Energie abhängigen Streuquerschnitt charakterisiert.

Der Streuquerschnitt ist definiert als das Verhältnis der Anzahl der beim Prozess je Zeiteinheit in einen Raumwinkel an einem Target gestreuten Teilchen zu der Anzahl der je Flächen- und Zeiteinheit einfallenden Teilchen im Teilchenstrom. Anschaulich ist der Streuquerschnitt also die Fläche, die das Target dem Teilchenstrom effektiv als Zielfläche bietet.

Allgemein ist der Streuquerschnitt eine Art des Wirkungsquerschnitts, dessen Begriff allgemeiner formuliert ist. Der Wirkungsquerschnitt eines Wechselwirkungsprozesses ist das Produkt des geometrischen Querschnitts des Targetteilchens mit der Wahrscheinlichkeit, mit der ein bestimmter Umwandlungsprozess stattfindet.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Streuung von LichtLevel 130 min.

PhysikOptikWellenoptik

In dieser Lerneinheit geht es darum die Streuung von Lichtwellen vorzustellen, speziell die Rayleigh- und die Mie-Streuung. Deren Auswirkungen (z.B. Himmelsblau, Abendrot, Wolkenweiß etc.) werden genauso erläutert, wie einige weitere der wichtigsten Streuprozesse (Compton- und Raman-Streuung, Fluoreszenz).