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Fritz StraßmannZoomA-Z

Biographie

Geboren
22. Februar 1902 in Boppard
Gestorben
22. April 1980 in Mainz

Fritz Straßmann studierte Chemie und promovierte 1929 „Über die Löslichkeit von Iod in gasförmiger Kohlensäure“.

Sein größter Erfolg als Wissenschaftler ist die Entdeckung der Kernspaltung gemeinsam mit Otto Hahn und Lise Meitner. Hahn erhielt für diese Arbeit 1944 den Chemie-Nobelpreis.

Straßmann war ab 1946 Direktor des neuen Instituts für physikalische Chemie in Mainz.

Er unterzeichnete „Das Göttinger Manifest der 18 Atomwissenschaftler vom 12. April 1957", in dem sie sich für den Verzicht der Bundesrepublik Deutschland auf den Besitz von Atomwaffen jeder Art aussprechen, um den Weltfrieden zu fördern und zu schützen. Sie erklären ausdrücklich, sich weder an der Herstellung, der Erprobung oder dem Einsatz solcher Waffen zu beteiligen.

Chronologie

1902Geboren am 22. Februar in Boppard
1911 Oberrealschule in Düsseldorf
1920 Technischen Hochschule in Hannover
1929 Straßmann promoviert als Dr. Ing. und beginnt seine Arbeit am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie (Berlin) bei Prof. Hahn und Dr. Lise Meitner.
1935 Assistent am Kaiser-Wilhelm-Institut und arbeitet gemeinsam mit Otto Hahn und Lise Meitner.
1938 entdecken Otto Hahn und Fritz Straßmann die Atomkernspaltung
1945 Leiter des Instituts in Tailfingen
1953 Professor für Anorganische Chemie und Radiochemie in Mainz
1957 Straßmann unterzeichnet das "Göttinger Manifest" , das sich gegen die Atombewaffnung der Bundeswehr ausspricht.
1970 Straßmann geht in den Ruhestand.
1980Gestorben am 22. April in Mainz