zum Directory-modus

StoffmengenanteilZoomA-Z

Fachgebiet - Thermodynamik

Der Stoffmengenanteil (veraltete Bezeichnung: Molenbruch) einer chemischen Komponente in einer Mischung ist das Verhältnis von der Stoffmenge der betrachteten Komponente zur Gesamtstoffmenge.

xi=nini=NiNANiNA=NiNixi=Stoffmengenanteil einer Komponente ini=Stoffmenge einer Komponente iNi=Teilchenanzahl einer Komponente iNA=Avogadro-Konstante

Gehalte von Mischungen werden oft als Stoffmengenanteile angegeben, etwa wenn man mit Hilfe des Raoult'schen und Dalton'schen Gesetzes den Gehalt einer Dampfphase berechnet. Das Phasensystem aus Flüssigkeit und Dampf soll aus zwei Komponenten bestehen:

Raoultp1p10=x1p2p20=x2=1x1Daltonp1p=y1p2p=y2=1y1x1,x2=Stoffmengenanteile der flüssigen Phasey1,y2=Stoffmengenanteile im Dampfp1,p2=Partialdrucke im Dampfp10,p20=Dampfdrucke der reinen Komponentenp=Gesamtdruck der Dampfphase

Kombiniert man diese Gleichungen, kann aus dem Stoffmengenanteil x1  der flüssigen Phase und den Dampfdrucken der reinen Komponenten der Stoffmengenanteil der Dampfphase y1 berechnet werden.

Siehe auch: Stoffmenge , Raoult'sches Gesetz , Dalton'sches Gesetz

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Ideale GaseLevel 240 min.

ChemieAllgemeine ChemieGase

Gase kommen in vielen Reaktionen vor, deshalb ist die Betrachtung des Verhaltens von Gasen wichtig. Den Zustand der Moleküle und Atome, die sich in einem Gaszustand befinden bezeichnet man als regelose Bewegung. Boyle-Mariotte und Gay-Lussac stellten Gleichungen zum Verhalten von Gasen auf. Für den Grenzfall gilt das ideale Gasgesetz, auf das in dieser Lerneinheit weiter eingegangen wird.