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StoßtheorieZoomA-Z

Fachgebiet - Reaktionskinetik

Die Stoßtheorie ist eine auf den deutschen Physikochemiker Max Trautz und den US-amerikanischen Chemiker Gilbert Lewis zurückgehende Modellvorstellung für das Zustandekommen einer chemischen Reaktion.

Demnach müssen sich die Reaktionspartner durch Stoß treffen, wobei nur die Stöße zu einer Reaktion führen, bei denen die erforderliche Aktivierungsenergie erreicht oder überschritten wird. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist dabei proportional zur Anzahl der Stöße je Zeiteinheit (Häufigkeitsfaktor) und dem Anteil dieser Stöße, der zur Reaktion führt (Aktivierungsfaktor).

Ein Nachteil dieser einfachen Modellvorstellung ist die Vernachlässigung sterischer Voraussetzungen beim Zustandekommen der Reaktion. Durch Einführung eines sterischen Faktors beim Stoßquerschnitt wurde eine bessere Übereinstimmung mit den experimentellen Daten erreicht.

Siehe auch: Stoßfrequenz

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

ReaktionsgeschwindigkeitskonstanteLevel 245 min.

ChemiePhysikalische ChemieKinetik

Die Lerneinheit behandelt die Temperaturabhängigkeit der Geschwindigkeitskonstanten. Die verschiedenen Theorien hierzu werden dargestellt.