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StoßgesetzeZoomA-Z

  1. Ein Stoß ist eine sehr kurzzeitige Wechselwirkung zwischen zwei Körpern (z.B. Kugeln). Die Körper sind keine Punktmassen (Konzept der klassischen Mechanik), denn deren Ausdehenung ist als unendlich klein definiert. Punktmassen können sich also gar nicht „treffen”.
  2. Vor und nach dem Stoß bewegen sich beide Körper, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen voneinander.
  3. Der Gesamtimpuls vor und nach dem Stoß ist gleich:
    • Vor dem Stoß: Körper 1: m1υ1, Körper 2: m2υ2
    • Nach dem Stoß: Körper 1: m1υ1', Körper 2: m2υ2'
    • Bilanz nach dem Impulserhaltungssatz m1υ1+m2υ2=m1υ1'+m2υ2'
  4. Bei elastischen Stößen bleibt zusätzlich zum Impulserhaltungssatz Gl. (1) auch die Summe der kinetischen Energie vor und nach dem Stoß gleich (Energieerhaltungssatz): m1υ12+m2υ22=m1υ1'2+m2υ2'2
  5. Bei nichtstarren Körpern wie Knetekugeln wird beim Stoß von der kinetischen Energie ein Teil (oder sogar der Gesamtwert) bei der Verformung aufgebraucht. Bei Atomen und Molekülen ist dies auch möglich. Atome können durch den Stoß in einen angeregten Zustand übergehen. Bei Molekülen ist dies auch möglich, zusätzlich können chemische Bindungen aufgebrochen werden. Man spricht hier von inelastischen Stößen.