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StereoselektivitätZoomA-Z

Fachgebiet - Organische Chemie

Bezeichnung für die im Rahmen einer chemischen Reaktion bevorzugte oder alleinige Bildung eines oder mehrerer stereoisomerer Reaktionsprodukte innerhalb einer möglichen Produktpalette.

Handelt es sich bei den gebildeten Stereoisomeren um Enantiomere, verläuft die Reaktion enantioselektiv (Enantioselektivität), entstehen dagegen diastereomere Reaktionsprodukte, liegt eine Diasteroselektivität vor.

Wird bei einer Reaktion ausschließlich ein bestimmtes Produkt gebildet, so lässt sie sich als stereospezifisch (enantiospezifisch oder diastereospezifisch) klassifizieren. Alternativ werden Reaktionen auch als stereoselektiv bezeichnet, bei denen ein Stereoisomer des Edukts schneller reagiert als ein anderes.

Siehe auch: Stereoisomerie , Isomerieformen , Diastereomerenüberschuss , Enantiomerenüberschuss

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Stereoisomerie und biologische AktivitätLevel 230 min.

BiochemieChemische GrundlagenGrundlagen der Stereochemie

Einleitende Lerneinheit mit vertiefenden Komponenten. Grundlagen der Stereochemie werden unter biochemischen und pharmakologischen Aspekten betrachtet.

Biosynthese der Endiandrinsäure BLevel 330 min.

ChemieOrganische ChemiePericyclische Reaktionen

In dieser Lerneinheit wird der Mechanismus der Biosynthese der Endiandrinsäure B detailliert unter anderem mit Hilfe eines umfangreichen und sehr detaillierten 3D-Molekülmodell-Chime-Exkurses erläutert.