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StandardwasserstoffelektrodeZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrochemie

Die Standardwasserstoffelektrode (Normalwasserstoffelektrode) ist eine Wasserstoffelektrode unter Standardbedingungen.

Die Elektrode besteht aus einem Platin-Blech, das in eine saure Lösung mit einer Ionenaktivität a(H3O+)=1 bei einer Standardtemperatur T0=298,15 K eintaucht. Die Elektrode wird von Wasserstoff unter einem Standarddruck p0=1,013 bar umspült. Das Potenzial dieser Elektrode wird mit null festgelegt.

Die Standardwasserstoffelektrode wird als Referenzelektrode zur Messung von Elektrodenpotenzialen verwendet.

Schaltet man eine Elektrode mit unbekanntem Elektrodenpotenzial über eine Salzbrücke gegen die Standardwasserstoffelektrode, so werden entweder H3O+-Ionen zu H2 reduziert oder H2 wird zu H3O+  oxidiert. Im ersten Fall erhält das Potenzial der unbekannten Elektrode ein negatives Vorzeichen (Reduktionsmittel), im zweiten Fall ein positives Vorzeichen (Oxidationsmittel).

z.B. wird für eine Kupfer-Elektrode ein positives Elektrodenpotenzial gemessen:

Abb.1
Standardwasserstoffelektrode mit Kupfer

Der hohe Eigenwiderstand Ri des Voltmeters ermöglicht eine stromlose Messung des Elektrodenpotenzials.

Siehe auch: Normalwasserstoffelektrode

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Die StandardwasserstoffelektrodeLevel 115 min.

ChemieAllgemeine ChemieElektrochemie

Die Standardwasserstoffelektrode wird vorgestellt.

Potentiometrische pH-MessungLevel 130 min.

ChemieAllgemeine ChemieElektrochemie

Einführung in die potentiometrische pH-Messung und Beschreibung der Glaselektrode.

Messung der Konzentration mit ElektrodenLevel 145 min.

ChemieTechnische ChemieChemische Messtechnik

In der Lerneinheit werden Methoden zur Messung der Konzentration mittels Elektroden erläutert.