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StabilisatorZoomA-Z

In der Chemie versteht man unter einem Stabilisator einen Stoff, der einem unbeständigen Material zugesetzt wird, um dessen chemische Veränderung (z.B. Zersetzung) oder physikalisch-chemische Zustandsänderung (z.B. Koagulation, Absetzen) zu verhindern. Reaktiven Monomeren werden Polymerisationsinhibitoren zugesetzt. Alterungsschutzmittel wie z.B. Antioxidanzien oder Lichtschutzmittel werden empfindlichen Kunststoffen, Kautschuken und Mineralölen zugesetzt.. Dispersionen, Emulsionen, Suspensionen und Schäume werden mit Antiabsetzmitteln, Dispergierhilfsmitteln, Emulgatoren und Schaumstabilisatoren stabilisiert.

Siehe auch: Inhibitor

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Absättigung von PolymerradikalenLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemieReaktionsmechanismen

Durch Abbruchreaktionen und Übertragungen entstehen aus Polymerradikalen inaktive Polymermoleküle. Beim Abbruch geht die Radikaleigenschaft verloren. Bei der Übertragung wird die Radikaleigenschaft auf ein anderes Molekül übertragen. Beide Reaktionen werden hier im Detail vorgestellt und anhand des Beispiels der Styrolpolymerisation veranschaulicht.