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Spinell-StrukturZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

Die Spinell-Strucktur ist eine weit verbreitete, nach ihrem Hauptvertreter, dem Mineral Spinell (Magnesiumaluminat, MgAl2O4) benannte Kristallstruktur für Verbindungen des Typs AB2X4 .

Die Struktur besteht aus einer kubisch flächenzentrierten Kugelpackung der X-Ionen (O2 im Fall des MgAl2O4), deren Tetraederlücken zu einem Achtel die meist zweifach positiv geladenen A-Ionen (Mg2+) und deren Oktaederlücken zur Hälfte die häufig dreifach positiv geladenen B-Ionen (Al3+) besetzen. Somit ist jedes Mg2+-Ion von vier O2-Ionen und jedes Al3+-Ion von sechs O2-Ionen umgeben.

Neben Mg2+ sind als zweiwertige Kationen häufig Mn2+, Zn2+, Fe2+, Cu2+, Cd2+, anstelle des Al3+ auch Cr3+ oder Fe3+ zu finden. Die Position der Sauerstoff-Ionen können auch Chalkogenid-, Halogenid- oder Pseudo-Halogenid-Ionen einnehmen. Darüber hinaus sind noch unterschiedliche Kombinationen der Oxidationszahlen möglich (AB2X4: +2+3-2; +4+2-2; +2+1-1; +6+1-2).

Siehe auch: Inverse Spinelle , Spinell

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Gallium, Indium, ThalliumLevel 160 min.

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Diese Lerneinheit gibt einen Überblick über die Elemente Gallium, Indium und Thallium einschließlich Eigenschaften, Reaktionsverhalten, Nachweis, Vorkommen, Gewinnung und Verwendung der Elemente sowie ausgesuchter Verbindungen.

IonenkristalleLevel 160 min.

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Verschiedene Ionenkristalle werden vorgestellt. Außerdem wird der Unterschied zwischen Isotypie und Isomorphie erläutert.

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Diese Lerneinheit gibt einen Überblick über das Element Aluminium einschließlich Eigenschaften, Reaktionsverhalten, Nachweis, Vorkommen, Gewinnung und Verwendung des Elements sowie ausgesuchter Verbindungen.