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Solvay-VerfahrenZoomA-Z

Fachgebiet - Anorganische Chemie

Das Solvay-Verfahren (Ammoniak-Soda-Verfahren) ist ein großtechnisches Verfahren zur Herstellung von Soda (Natriumcarbonat).

In einer gesättigten Kochsalzlösung werden zuerst Ammoniak und dann Kohlendioxid eingeleitet, wobei sich das schwerlösliche Natriumhydrogencarbonat bildet.

2NaCl+2NH3+2H2O+2CO22NaHCO3+2NH4Cl

Durch Erhitzen (Calcinieren) von Natriumhydrogencarbonat gewinnt man Soda. Das dabei entstehende Kohlendioxid wird wieder in die Kochsalzlösung eingeleitet.

2NaHCO3Na2CO3+CO2+H2O

Die andere Hälfte des Kohlendioxids erhält man durch Brennen von Kalkstein.

CaCO3CaO+CO2

Der dabei entstehende Branntkalk wird für die Rückgewinnung des Ammoniaks gewonnen.

CaO+2NH4ClCaCl2+2NH3+H2O

Die resultierende Bruttogleichung lautet:

2NaCl+CaCO3Na2CO3+CaCl2

Als einziges Abfallprodukt fällt Calciumchlorid an, das teilweise zu Gips (CaSO4) weiterverarbeitet wird.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

NatriumLevel 120 min.

ChemieAnorganische ChemieChemie der Elemente

Diese Lerneinheit gibt einen Überblick über das Alkalimetall Natrium einschließlich Vorkommen, Gewinnung, Eigenschaften, Reaktionsverhalten und Verwendung des Elements sowie ausgesuchter Verbindungen.

NatriumcarbonatLevel 135 min.

ChemieAnorganische ChemieVerbindungsbibliothek

Diese Lerneinheit informiert über die Stoffeigenschaften von Natriumcarbonat sowie über seine Synthese und Reaktivität.Im Weiteren werden Informationen über Toxikologie und Arbeitsschutz angeboten.