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Willebrord Snell van RojenZoomA-Z

Biographie

Geboren
. 1580 in Leiden
Gestorben
30. Oktober 1626 in Leiden

Der niederländische Wissenschaftler Willebrord Snell van Rojen ist vielmehr bekannt unter seinem latinisierten Namen Snellius. Als Sohn eines Professors für Mathematik und Hebräisch durfte Snellius bereits im Alter von 20 Jahren Mathematikvorlesungen in Leiden halten. Bekannt wurde Snellius als Astronom, Mathematiker und Physiker.

Sellius' bedeutendste Entwicklung ist das optische Brechungsgesetz (Snellius'sches Brechungsgesetz oder Snellius'sches Gesetz). Das Gesetz, dass er nach dem Studium der Keplerschen Schriften zur Optik fand, besagt, dass ein Lichtstrahl seine Richtung ändert – gebrochen wird - wenn er von einem transparenten Medium in ein anderes transparentes Medium übergeht; es gilt für alle Wellenarten. Es gibt keine Aussage darüber, wie viel von der Welle am Übergang zwischen den beiden Medien transmittiert/reflektiert wird, sondern nur in welche Richtung die Welle abgelenkt wird. Das Gesetz gilt nicht im Falle der Totalreflexion.

Darüber hinaus leistete Snellius mit der Entwicklung der Methode der Triangulation einen wichtigen Beitrag für die Geschichte der Gradmessung. Mit Hilfe dieser Methode kann die Entfernung zweier entlegener Punkte, unter Kenntnis zweier Winkel und der Länge der von diesen eingeschlossenen Seite, ermittelt werden.

Snellius verfasste Arbeiten zur Trigonometrie, zur geometrischen Optik und zur Meridianmessung.

Chronologie

1580Geboren am . in Leiden
1600Hält Mathematikvorlesungen in Leiden
1615Meridiangradmessung, bei der das erste Mal die Methode der Triangulation angewandt wurde
1626Gestorben am 30. Oktober in Leiden

Literatur

(Leiden): Eratosthenes Batavus. De terrae ambitus vera quantitate. ,