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Slater-TheorieZoomA-Z

Bei der Lösung der Schrödinger-Gleichung für ein Mehr-Elektronen-System geht man in der Regel davon aus, dass sich ein Elektron im gemittelten Potenzial aller übrigen Elektronen bewegt (Modell unabhängiger Teilchen). 1930 schlugen daher C. Zener und J. C. Slater vor, die Abschirmung des Kern-Potenzials durch die übrigen Elektronen durch einen einfachen empirischen Parameter zu nähern.

Als Ergebnis erhält man analytische Ein-Elektronen-Funktionen (STOs), deren Radialanteil zwar nicht mehr das korrekte Knotenverhalten wasserstoffähnlicher Funktionen aufweist, die aber für die meisten Fälle bereits eine recht gute Näherung darstellen.

Auf Grund der einfacheren Berechenbarkeit werden heute meist Gauß-Funktionen, bzw. Linearkombinationen mehrerer Gauß-Funktionen (GTOs) für den Radialanteil der Atomorbitale verwendet.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Mehr-Elektronen-Atom: Slater-TheorieLevel 310 min.

ChemieTheoretische ChemieMehr-Elektronen-Atom

Die Slater-Theorie wird vorgestellt.